REHA- und Trainings­zentrum
unter tierärztlicher Leitung

Re­ha­bi­li­ta­ti­on für Pfer­de

Eine Verletzung passiert relativ schnell. Die Folgen davon können manchmal aber sehr langwierig und kompliziert, um nicht zu sagen, nervenaufreibend sein.

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Die erfolgreiche Behandlung der Verletzung bedeutet aber noch lange nicht, dass Ihr Pferd sofort wieder voll belastbar ist, auch wenn Sie das gerne möchten. Das Wieder-Antrainieren birgt oft viele Risiken, welche die frisch verheilte Verletzung wieder aufbrechen lassen und zu einem erneuten Pausieren des Pferdes führen können. Muskulatur ging in der Zeit verloren und damit die gesamte Stabilität des Sportpartners. Hier kommt unser REHA-und Trainingszentrum ins Spiel. Es spielt hierbei keine Rolle, ob es sich um einen Fesselträgerschaden oder eine Sehnenverletzung, um einen Gelenkchip oder Arthrose, um eine Patellaluxation oder veränderte Kniescheibenbänder, um eine Fissur/Fraktur oder um eine andersartig Verletzung handelt.

Individuelles Training für den optimalen Heilungsprozess

Wir erstellen für Ihr Pferd einen auf die Verletzung abgestimmten Trainingsplan, der gezielt die verletzten Strukturen entlastet und die restliche Gliedmaßen-und Körpermuskulatur trainiert. Die Körperbemuskelung und somit die Körperspannung bleibt erhalten, was für den Patienten Pferd letztendlich enorm wichtig ist. Viele Pferde, die nach einer ein- bis zweiwöchigen oder auch längeren Boxenruhe wieder bewegt werden dürfen, wollen das natürlich nicht nur im Schritt sondern viel mehr. Hier ist die größte Gefahr, dass der Heilungsverlauf unterbrochen wird, ja sogar es zu einer erneuten Verletzung des Pferdes kommt. Die Verletzungsgefahr für denjenigen, der das Pferd betreut, wollen wir hier mal außer Acht lassen.

Foto Pferd und Mensch
Foto Pferd und Mensch

Ein Pferd läuft nie auf Krücken

Stellen Sie sich einen Sportler mit einer Sprunggelenksverletzung vor, der z.B. die ersten 10 Tage auf Krücken laufen muss. Bei einer guten Bemuskelung der Oberarme/Oberkörper und des unverletzten Beines wird es für ihn sicherlich kein Problem sein, das verletzte Bein die erste Zeit zu entlasten und es später entsprechend den Vorgaben der behandelnden Ärzte wieder zu belasten. Hat er aber nicht die nötige Kraft wird es immer wieder zu einer stärkeren Beanspruchung der verletzten Struktur kommen und der Heilungsprozess empfindlich gestört. Natürlich können Sie jetzt zu recht sagen, dass der Vergleich hinkt. Ein Pferd läuft nie im Leben auf Krücken.

Dadurch dass ein Pferd natürlich auch die verletzte Gliedmaße benutzen muss, um vorwärtszukommen oder um die anderen Gliedmaßen zu entlasten, wird eine Heilungsprozess beim Sportpartner Pferd immer etwas länger dauern als beim Reiter selber.

Natürlich können wir in unserem REHA- und Trainingszentrum auch Patienten betreuen, die z.B. an COPD (RHO) oder Hufrehe (akut und chronisch) leiden.
Bei COPD bekommt das Pferd durch das Trainieren im Aquatrainer oder auf dem Laufband die Bewegung, die es braucht, um das Bronchialsekret (Schleim) in der Lunge zu mobilisieren und abzuhusten. Bei dieser Trainingsweise atmet das Pferd nur ganz wenig Staubpartikel ein. Der quälende Reizhusten hört auf. Die Staubexposition wird bei der Fütterung zusätzlich durch bedampftes Heu (Heubedampfer der Firma HayGain) auf ein Minimum reduziert.

Bei Rehepatienten wird im Aquatrainer durch das Wasser eine permanente massive Kühlung der Hufe erzielt. Parallel dazu erfolgt durch den Wasserauftrieb eine Reduzierung des Eigengewichtes. Somit wird der Aufhängeapparat des Hufbeins im Huf, welcher bei einem Rehepatienten die Schwachstelle darstellt, deutlich entlastet.

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